Kein Pardon: Das Musical (März 2025)
- Künstlerische Leitung & Regie
- Nadine Söhnert
- Musikalische Leitung & Dirigat
- David Welfens
- Chorleitung
- Felix Schirmer, David Welfens
- Veranstaltungsort
- Bayer Erholungshaus (Leverkusen)
Foto: Valerie Jendryke
The Prom: Das Musical
20. bis 29. März 2026 in Leverkusen
Im März 2025 kam „Kein Pardon: Das Musical“ im Erholungshaus Leverkusen auf die Bühne. Das Junge Musical Leverkusen setzte sich dabei als erster Verein überhaupt mit Hape Kerkelings Kultstoff in seiner Musicalfassung auseinander. Die Inszenierung verband humorvolle Überzeichnung mit ruhigen, beobachtenden Momenten. Dabei entstand ein Theaterabend, der unterhielt und zugleich Fragen nach Sichtbarkeit und Selbstinszenierung aufwarf.
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Eine vierteilige Dokumentation zeigt den Entstehungsprozess und Showeinblicke von „Kein Pardon“. Jetzt auf YouTube anschauen.
Die Geschichte von „Kein Pardon“ folgt Peter Schlönzke, einem jungen Mann aus der westfälischen Provinz, dessen größter Traum es ist, im Fernsehen aufzutreten. Seine Sehnsucht richtet sich auf die bunte Unterhaltungsshow „Witzischkeit kennt keine Grenzen“ und ihren Moderator Heinz Wäscher. Was als Wunsch nach Teilhabe beginnt, führt Peter Schritt für Schritt in eine Welt, in der Nähe und Inszenierung kaum voneinander zu trennen sind.
Das Musical zeichnet diesen Weg mit Humor und musikalischer Leichtigkeit nach, ohne die Schattenseiten des Ruhms auszublenden. Zwischen Applaus, Eitelkeit und Anpassungsdruck wird sichtbar, wie schnell öffentliche Aufmerksamkeit zur Herausforderung wird. Die Inszenierung nahm diese Ambivalenz ernst und ließ Raum für leise, nachdenkliche Momente.
Peter Schlönzke (gespielt von Sascha Kobylt) steht vor dem Glücksmelodienautomaten.
Foto: Valerie Jendryke
Heinz Wäscher (gespielt von Marco Döhmer) eröffnet seine Show „Witzigkeit kennt keine Grenzen“ mit dem lustigen Glückshasen und dem Tanzbalett.
Foto: Valerie Jendryke
Parallel zur Bühnenproduktion entstand eine Video-Dokumentation, die den Arbeitsprozess begleitet. Sie eröffnet einen zusätzlichen Blick auf Proben, Diskussionen und Entscheidungen und macht die Entstehung der Inszenierung nachvollziehbar. Die Dokumentation ist Teil dieses Rückblicks und kann auf YouTube angesehen werden.
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Vom Film zur Bühne
Ausgangspunkt der Produktion ist der gleichnamige Kinofilm, der seit Jahrzehnten Teil der deutschen Popkultur ist. Die Musicalfassung von Thomas Hermanns (Buch und Liedtexte) und Achim Hagemann (Musik) überträgt dessen Themen in eine eigene musikalische Form und erweitert sie um neue szenische Ebenen. Für das Junge Musical Leverkusen bedeutete dies eine intensive Auseinandersetzung mit Tonfall, Rhythmus und Figurenzeichnung. Ziel war es, den bekannten Stoff nicht zu reproduzieren, sondern ihn für die Bühne neu zu lesen. Humor, Musik und Bewegung wurden dabei bewusst miteinander verzahnt, um sowohl den Unterhaltungsaspekt als auch die inhaltliche Tiefe des Stücks sichtbar zu machen.
Foto: Valerie Jendryke
Der Probenprozess war von genauer Auseinandersetzung mit Text, Musik und Rhythmus geprägt. Gerade die satirischen Elemente des Stücks erforderten ein präzises Zusammenspiel aller Ebenen. Szenen wurden wiederholt angepasst, gekürzt oder neu akzentuiert, um Klarheit und Verständlichkeit zu sichern. Gleichzeitig wurde Wert darauf gelegt, die emotionalen Grundlagen der Figuren nicht aus dem Blick zu verlieren. Die Balance zwischen Tempo und Ruhe entwickelte sich schrittweise und wurde zum tragenden Element der Inszenierung.
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Viel los auf der Probenbühne. Alle stimmen sich ab, damit den Aufführungen nichts im Weg steht.
1 von 4 – Foto: Sebastian Hartmann
Die erste Stellprobe mit Kostüm auf der Bühne des Erholungshaus Leverkusen.
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Das Orchester des Jungen Musical Leverkusen begleitet die Musical-Show wie jedes Jahr live.
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Die Tänzer*innen des Jungen Musical proben auf der großen Bühne des Erholungshaus Leverkusen.
4 von 4 – Foto: Sebastian Hartmann
Aufführungen und Resonanz
Die Vorstellungen von „Kein Pardon – Das Musical“ im Erholungshaus Leverkusen stießen auf große Resonanz beim Publikum. Die Mischung aus bekannter Geschichte, musikalischer Umsetzung und klarer Bildsprache sorgte für einen lebendigen Theaterabend, der mit Aufmerksamkeit und viel Applaus aufgenommen wurde.
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Wie jede Produktion des Jungen Musical Leverkusen war auch „Kein Pardon“ das Ergebnis ehrenamtlicher Zusammenarbeit auf und hinter der Bühne. Viele unterschiedliche Gewerke griffen ineinander, um aus Idee, Probe und Aufführung ein stimmiges Ganzes entstehen zu lassen. Dieses gemeinsame Arbeiten prägte nicht nur den Prozess, sondern war auf der Bühne spürbar.
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Peter Schlönzke (Tom Neuhaus) und seine Freundin Ulla (Jeannine Engelen) spielen einen Klingelsturm
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Peter Schlönzke, gespielt von Tom Neuhaus, erfährt seine persönliche Glücksmelodie
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Für das Junge Musical Leverkusen markierte die Produktion einen wichtigen Meilenstein. Die nahezu ausverkauften Aufführungen und die positive Rückmeldung von Zuschauer*innen und Presse bestätigten den eingeschlagenen Weg und machten „Kein Pardon“ zu einem prägenden Projekt der Vereinsarbeit.
Foto: Valerie Jendryke
Mehr über die Produktion
Crew
- Künstlerische Leitung & Regie
- Nadine Söhnert (sie/ihr)
- Künstlerische Assistenz
- Alexandra Pfitzmann (sie/ihr), Verónica Samper Hosie (sie/ihr), Lisa Kobylorz (sie/ihr)
- Musikalische Leitung & Dirigat
- David Welfens (er/ihm)
- Musikalische Assistenz
- Kai Dahlberg (er/ihm)
- Chorleitung
- Felix Schirmer (er/ihm), David Welfens (er/ihm)
- Choreographie
- Eveline Gorter (sie/ihr), Nadine Söhnert (sie/ihr), Verónica Samper Hosie (sie/ihr)
- Dance Captain
- Nadine Söhnert (sie/ihr), Verónica Samper Hosie (sie/ihr)
- Leitung Bühnenbild
- Marco Döhmer (er/ihm), Jost Niemann (er/ihm)
- Leitung Kostüm
- Alexandra Pfitzmann (sie/ihr)
- Leitung Requisite
- Alina Maybauer (sie/ihr)
- Leitung Maske
- Nina Wolter (sie/ihr)
- Leitung Marketing
- Malena Gärtner (sie/ihr)
- Kinder- und Jugendschutzbeauftrage
- Lisa Kobylorz (sie/ihr), Alina Maybauer (sie/ihr)
- Stage Mangement
- Stefanie Jördens (sie/ihr)
- Callerin
- Sarah Hambach (sie/ihr)
Die Übertragung des Aufführungsrechtes erfolgt in Übereinkunft mit der Glückshasen oHG vertreten durch Thomas Hermanns. Basierend auf dem gleichnamigen Film von Hape Kerkeling, Achim Hagemann und Angelo Calogrossi.
- Musik
- Achim Hagemann & Thomas Zaufke
- Buch
- Thomas Hermanns
- Songtexte
- Thomas Hermanns

